HalliHallo!
Gestern Nacht gegen 12 Uhr bin ich entlich nach 24 Stunden unterwegs sein in Mombasa gelandet. Da wir im Flugzeug annähernd gemästet wurden ging es uns ersteinmal ganz gut, abgesehen davon, dass mein gesamtes Gepäck unterwegs verlorengegangen ist und weg war. Den letzten drei Kenianern am Flughafen war das auch recht egal und sie haben mich ersteinmal nach Hause geschickt. Ohne Gepäck, also auch ohne Schlafsack, ohne Schlafsachen und ohne Handtuch (um nach Langem mal wieder duschen zu gehen) haben wir uns dann hingelegt, um zu schlafen.
In dem Haus, in dem wir zu acht untergebracht sind, werden wir von AFSLeuten betreut. Hier gibt es sogar Wasserklo und Dusche (in einem), richtige Betten und allgemein kann man eigendlich von einem Luxusleben reden, was wir hier momentan führen. Nach acht Tagen werden wir dann in Gastfamilien geschickt. Drei von uns (da bin ich dabei) bleiben hier in Mombasa, die anderen werden im Land verteilt.
Als wir gestern nacht mit dem Auto durch die Stadt gefahren sind, war alles wie tod. Abgesehen von den Leuten, die auf der Straße leben, war kein Mensch zu sehen. Im Vergleich dazu ist am Tag richtig viel los. Überall Leute, die an der Straße Bananen oder alte Schule verkaufen oder Kinder, die uns Weißen hinterherrennen, damit wir Ihnen etwas geben. Da war es schon merkwürdig, als ein kleiner Junge heute 10 Minuten neben uns herlief und uns immer wieder anguckte und seine Hand ausstreckte.
Auf den Straßen von Mombasa ist die Hölle los. Eigentlich ist Linksverkehr, aber davon sieht man oft nichts, weil jeder da lang fährt, wo er gerade will. Auch Männer mit Schuppkarren rennen auf den Hauptstraßen rum.
Seit heut nachmittag hab ich mein Gepäck wieder und wir bekommen gerade viel Freizeit um uns alles anzugucken und uns langsam einzugewöhnen. Auch das Meer ist wahnsinnig schön und damit kann ich euch ersteinmal sagen, dass es mir hier gut geht.
Liebe Grüße aus Afrika und bis zum nächsten Mal.
die Ruth
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen